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den schönsten Tag unseres Lebens.

Lilly & Ben

5. August 2017

Über Lilly, die Braut

Lilly liebt Kinder und alle Kinder lieben Lilly. Deshalb ist sie Lehrerin geworden. Seit sie in der Volksschule 1 unterrichtet, gehen die Kinder wieder gerne und mit Begeisterung zur Schule. Mit ihrer sanften, aber bestimmten Art nimmt sie allerdings nicht nur die kleinen, sondern auch die großen Menschen für sich ein. Lilly ist allseits beliebt.

In ihrer Freizeit ist Lilly meist mit Maggie, ihrer Golden Retrieverhündin unterwegs. Ob zu Fuß, oder mit dem Mountainbike, das hängt ganz von Maggie ab. Oft sieht man Lilly auch im großen Gemüsegarten ihrer Mama. Da gibt es immer etwas zu tun, und Lilly hilft begeistert beim Jäten, Gießen und Ernten. Wenn die quirlige 28-jährige doch einmal das Bedürfnis nach ein wenig Ruhe hat, dann findet man sie mit einem guten Buch in der Hängematte oder vor dem Kamin.

“Am allerliebsten habe ich aber das Malen”, sagt sie mit leuchtenden Augen.

Viele hatten letzten Sommer in der Ausstellung “Die wilde Natur einer Sommerwiese” Gelegenheit, ihr außergewöhnliches Talent zu bewundern. Seit Beginn des Jahres arbeitet sie bereits wieder fleissig an den Vorbereitungen für eine weitere Ausstellung. Was genau es wird, steht noch nicht fest, aber es wird sicher wieder viele begeistern.

 

Über Ben, den Bräutigam

Ben ist 34 Jahre, und die meisten kennen ihn als verantwortungsbewussten und bemühten Kundenberater im Familienbetrieb. Seit seiner Matura als Innenraumdesigner und Möbelbauer arbeitet er in der Tischlerei, die sein Großvater vor beinahe 50 Jahren gegründet hat. Seite an Seite erfüllten und erfüllen drei Generationen von begeisterten Handwerkern die Wünsche ihrer Kunden. Vater Konrad wird allerdings ab dem nächstem Jahr ein wenig kürzer treten und dem Sohnemann mehr Verantwortung überlassen.

Ben möchte sich wieder auf alte Werte besinnen, und setzt in seiner künftigen Firmenstrategie auf gute Kundenbetreuung, individuelle Lösungen und vor allem auf solide Handwerksarbeit. Das Konzept scheint aufzugehen, die Auftragsbücher sind voll. Dabei will er sich in Zukunft mehr auf Design und Planung konzentrieren, das liegt ihm und er kann dabei seine kreativen Talente ausleben. Ein Traum von ihm ist es, auf die Kunsthochschule zu gehen.

In seiner Freizeit findet man Ben auf den Pisten der umliegenden Schigebiete, oder im Sommer in der Luft beim Paragleiten oder in einer Steilwand beim Klettern. Hobbys, die er mit seinen beiden Brüdern und seinem besten Freund teilt.

“In der Natur kann ich am besten abschalten, aber ich gehe genauso gern ins Fittnesstudio, vor allem, wenn die Zeit mal wieder knapp ist.

 

Unsere gemeinsame Geschichte …

Kennengelernt haben sich Lilly und Ben beim Faschingsfest der örtlichen Feuerwehr vor drei Jahren. Das Motto lautete “Märchenfiguren” und Lilly kam als bucklige, alte Hexe mit Perücke, Hut und Hänsel und Gretel (Freundin Jenny mit Freund Gregor) im Schlepptau. Sie hatte ein paar hässliche Warzen ins Gesicht geklebt, eine ausgestopfte Krähe auf der Schulter und stützte sich auf einen knorrigen Krückstock, der bei jedem ihrer Schritte klackerte.

Ben kam als großer, böser Wolf. Da er aber zu der Zeit solo war, erzählte er jedem, der es hören wollte, oder auch nicht, er habe Rotkäppchen gefressen, und dass es lecker geschmeckt hätte. Woraufhin die Hexe einen ihrer Hexenflüche in seine Richtung krächzte, und der böse Wolf nach ihr schnappte. Als Antwort bekam er ihren Krückstock an den Waden zu spüren. So ging das den halben Abend. Wann immer die beiden zusammentrafen, gab es gemurmelte Flüche, Geschnappe, den Krückstock auf die wölfischen Wadeln und lautes Geheul – sehr zum Gaudium aller Anwesenden.

“Meine Beine leuchten ein paar Tage lang in allen Farbschattierungen”, erinnert sich Ben lachend, “aber das war es Wert.”

So richtig gefunkt hat es bei Ben, als sich um Mitternacht die bucklige Hexe in die sanfte Lilly zurückverwandelte. Sie hatte ihn tatsächlich mit ihren grünen Augen verzaubert. Dabei glaubt Ben nicht an die Liebe auf den ersten Blick. Bei Lilly dauerte es ein wenig länger.

Nach dem Faschingsball war erst einmal ein paar Tage Funkstille zwischen den beiden. Ben musste seine Gefühle erst einmal sortieren – und, wie es so seine Art ist, sich einen Plan zurechtlegen.

“Ben hat mein Leben so richtig auf den Kopf gestellt”, lächelt Lilly versonnen.

Blumen, kleine Aufmerksamkeiten und jede Menge Einladungen zu Partys, gemeinsamen Essen und vielen, vielen Ausflügen. Plötzlich war da keine Zeit mehr für irgendetwas.

“Ich war total gerne mit ihm zusammen, aber irgendwie bekam ich plötzlich keine Luft mehr zwischen all den Aktivitäten.” Also initiierte sie eine große Aussprache, bei der sie einander ihre Liebe gestanden, und erkannten, dass die zusammenbleiben wollten.

Ben machte Lilly seinen Heiratsantrag mit einem armdicken Wiesenblumenstrauss, einem eleganten Kniefall und einem wunderschönen Ring. Ihre Verlobung feierten sie in genau dem gleichen Saal, in dem damals das Faschingsfest stattfand.

Mittlerweile sind sie auf der Suche nach einem Baugrund. Denn sie wollen ein Haus bauen – für die große Familie, die sie sich beide wünschen.